Licht und Schatten in einem Gesicht – Hilfe für die kleine Sonika Chepang

Es ist Winter in Kankada, unserer Projektregion, d.h. die Temperaturen können in dieser Zeit nachts bis auf den Gefrierpunkt oder sogar darunter fallen.
Die kleine sechs Monate alte Sonika und ihre fünfjährige Schwester Sunita leben in einer winzig kleinen Hütte aus Ästen und Stroh. Um sich aufzuwärmen, bleibt nur der Platz dicht am Feuer. Sonika gerät dabei zu nah an die Flammen. Die Mutter kann die brennende Kleidung ihrer kleinen Tochter zwar löschen, aber Sonika hat schon schwere Verbrennungen am Kopf und am Oberkörper davongetragen. Schnell sind wir informiert. Sonika muss umgehend in eine Klinik gebracht werden. Bereits kurze Zeit später begleiten unsere Mitarbeiter Sonika und ihre Familie in ein Krankenhaus, sechs Stunden von ihrem Heimatdorf entfernt. Sonika kommt auf die Intensivstation. Die Ärzte beginnen die gesamte verbrannte Haut „abzubürsten“, um so die Wundheilung zu ermöglichen. Ihr linker Arm ist so schwer verbrannt, dass sie alle Finger dieser Hand verliert. Neben den sichtbaren großflächigen Verbrennungen hat es zudem noch ihr Innenohr betroffen.
Sonika verbringt zwei Monate in der Klinik, bevor sie vorübergehend nach Hause entlassen werden kann. Vier Monate lang geht die Mutter mit ihr jeden zweiten Tag den weiten Weg ins Tal um die Verbände der Wunden wechseln zu lassen.
Seit Mitte Mai befindet sich Sonika nun in der Spezialklinik für Verbrennungen in Kathmandu. Mama und Papa sind beide bei ihr. Die Ärzte bereiten Sonika derzeit auf die geplanten Operationen vor. Noch muss sie einen Infekt auskurieren und zunehmen. Eine spezielle Aufbaunahrung soll ihr dabei helfen, schnellstmöglich zu Kräften zu kommen, um so die Operationen und den anschließenden Heilungsprozess gut bewältigen zu können.
Sonikas Familie wird von Jeewan, unserem Teammitglied, und uns während dieser Klinikzeit begleitet. Alle organisatorischen Wege sind in Nepals Krankenhäusern sehr umfangreich und somit für Familien aus so entlegenen Regionen wie Kankada meist eine völlige Überforderung.
Die Kosten für die Operationen werden anteilig vom Krankenhaus und uns getragen. Alle Zusatzkosten wie Medizin, Transporte und die Unterkunft und Verpflegung der Eltern, die alle pflegerischen Tätigkeiten ausführen, übernehmen ausschließlich wir von LiScha.
 
LiScha – Licht und Schatten. Beides trägt Sonika in ihrem kleinen Gesicht. Für sie, ihre Familie und uns von LiScha ist es besonders die Chance, Licht und somit Verbesserung der Situation in diese entstandene Lebens-Schattenseite Sonikas zu bringen.
Jeder gespendete Euro ist so wertvoll und oft auch überlebenswichtig!

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